Ratgeber Mobil trotz Handicap.

Multikommander IR am Lenkrad

Das eigene Auto/Wohnmobil bietet vor allem Menschen, die unter einem Handicap leiden, ein Stück persönliche Freiheit. Dass Behinderte darauf verzichten müssen, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Denn sofern sie nachweisen können, dass ihre Fahrtüchtigkeit nicht durch das Handicap beeinträchtigt wird, können sie den Führerschein sehr wohl machen. Auch die Umschreibung ist möglich, wenn Erwachsene unter einer Krankheit leiden oder einen Unfall erlitten haben, der eine Behinderung nach sich zieht. Was Menschen mit Handicap beachten müssen, wenn sie den Führerschein machen oder umschreiben lassen wollen, erklärt der Ratgeber, der von MyHandicap bereitgestellt wird.

Damit haben Betroffene nun einen kompakten Überblick zur Hand, der ihnen helfen kann, die richtigen Ansprechpartner für ihren individuellen Fall zu finden. Ansonsten sind Informationen zu diesem wichtigen Thema im Netz nämlich äußerst dünn gesät.

Welche Handicaps können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen?


Die Links unten, geben einen Einblick darüber, welche Behinderungen und Krankheiten die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen können. Zudem zeigt er auf, welche Möglichkeiten im Einzelfall zur Verfügung stehen, um das Handicap durch medizinische oder technische Hilfsmittel auszugleichen. Bei einigen Erkrankungen wie Multiple Sklerose kann es auch erforderlich sein, die Fahrtüchtigkeit regelmäßig überprüfen zu lassen, weil sich die Beeinträchtigungen mit zunehmendem Krankheitsverlauf ausweiten können.

Die wichtigsten Stellen für Betroffene!


Der Ratgeber zeigt den Weg zur Fahrerlaubnis für Behinderte auf. So ist der Sachbearbeiter in der Führerscheinstelle der erste Ansprechpartner, bei dem der Antrag auf die Erteilung einer Fahrerlaubnis oder deren Umschreibung gestellt werden muss.

Um Zweifel auszuräumen, ob die Fahrtüchtigkeit des Betroffenen eingeschränkt ist, kann der Sachbearbeiter Gutachten anfordern. Dabei handelt es sich um medizinische Untersuchungen, medizinisch-psychologische Untersuchungen und technische Gutachten. Letztere sind erforderlich, wenn das Fahrzeug behindertengerecht umgerüstet werden müssen, wie es etwa für Querschnittsgelähmte der Fall ist.
Darüber hinaus gibt es verschiedenen Stellen, bei denen Zuschüsse für den Führerschein, Kauf des Autos und Umrüstung des Fahrzeugs  beantragt werden können. Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es nämlich von verschiedenen Kostenträgern finanzielle Unterstützung. Diese kann notwendig sein, weil der Behindertenführerschein nicht nur wegen der geforderten Gutachten mehr kostet als ein Führerschein für gesunde Fahranfänger. Der Grund dafür liegt darin, dass die Fahrschulen für die Ausbildung behindertengerechte Fahrzeuge bereitstellen, was sich natürlich im Preis für eine Fahrstunde niederschlägt.

 

Links zum Thema:

 

Ratgeber Führerschein mobile Unabhängigkeit: MyHandicap

 

Fahrtauglichkeit trotz Behinderung: Bußgeldkatalog

 

Rabatte beim Autokauf: Bund behiniderter Auto-Besitzer e.V.  

 

Autohaus Täuber Barchfeld

Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.

                                                                                       Werner Götz